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Vorbereitungen für das HeuArt Fest – Klappe die Zweite

Am Sonntag ist es endlich soweit! Denn dann findet das beliebte HeuArt Fest
mit dem großen Heufiguren Corso in St. Martin statt!

Das ganze Lammertal ist im Heu-Fieber – überall wird gewickelt und gebunden,
organisiert und geübt.

Unsere Heudamen sind schon fast fertig mit der Martinerhof-Figur!

Da fehlt aber noch der Hut!

Da fehlt aber noch der Hut!

Dieses Jahr haben sie passend zum märchenhaften Thema den gestiefelten Kater
gemacht. Das heißt in Zahlen, dass Sie 4 Tage, gesamt 96 Stunden oder
32 Stunden pro “Heubinderin” gebraucht haben.

Anni, Anita (v.l.) und Lotti (vorne) sind schon fast fertig

Anni, Anita (v.l.) und Lotti (vorne) sind schon fast fertig

Zusätzlich zur Heufigur muss noch der Blumenschmuck gefertigt werden,
damit die Kutsche in voller Pracht erstrahlt.

Mani übt schon seit ein paar Wochen mit den Pferden Diana und Artos das Kutschenfahren,
weil auch brave Pferde müssen hin und wieder ins “Training”,
um am großen Tag die Umzugsstrecke gelassen zu meistern.

Kutschentraining mit Artos

Kutschentraining mit Artos

Bei schönem Wetter rechnen wir, dass über 6.000 Besucher und Fans
den Umzug und anschließend die Festzelte und den Handwerksmarkt besuchen.

Alle Heufiguren sind nach dem Umzug noch zu bestaunen:
im Ortszentrum bei der “Heugallerie” und gegenüber des Festzeltes
des Tourismusverbandes St. Martin.

Und wer genau schaut, entdeckt unseren Mani beim grillen
oder Wirt Hans beim fotografieren und helfen.

Wir freuen uns auf viele Besucher, Freunde und Heufest-Fans!

Die Zeit der Heumahd

Jedes Jahr um Sonnenwender am 21. Juni ist es wieder so weit.
Wenn an mindestens drei zusammenhängende Tagen schönes und
warmes Wetter herrscht, dann bricht für die Bauern die Zeit der Heumahd an.
Die Wiese steht dann teilweise schon hüft-hoch!

Mani beim Mähen

Mani beim Mähen

Mani montiert das Frontmähwerk und fährt mit dem Traktor los.
Zuerst die Felder beim Lippenbauern, denn diese sind immer etwas früher dran
und dann die Wiese gleich neben dem Hotel, für die er ca. eine Stunde braucht.
Insgesammt mäht Mani auf zwei bis drei Tage verteilt.

Danach muss das Gras “angestreut” werden. Hierzu fährt Mani mit der Umkehrmaschine,
die aussieht wie vier große Rechen, die sich ineinander drehen, und verteilt
das noch nasse “Futter” gleichmäßig auf dem Boden.
Diese Prozedur muss zwei bis drei Mal gemacht werden.

auch mit 86 Jahren ist Mutter Anna noch beim Eiheign mit dabei

auch mit 86 Jahren ist Mutter Anna noch beim Eiheign mit dabei

“Am schönsten wird das Heu, wenn das Wetter tagsüber richtig heiß ist und
ein kleines Lüftchen geht”, sagt Mutter Anna. “Regnen darf es erst, wenn das
ganze Heu in der Scheune ist!”

“Unser Bio-Bergheu ist besonders nährwert und weist bis zu 61 verschiedene
Kräuter und Gräser auf. Gewusst haben wir das schon immer, aber dieses
Jahr wurde es sogar von einer Biologin nachgewiesen. Jetzt trägt es das
Prädikat sehr wertvoll”, erklärt Manfred stolz.

Mani mit dem Ladewagen

Mani mit dem Ladewagen

Am Tag des “Eiheigns” (Heu-Einholens) sind immer ein paar fleißige Helfer
(Gäste und Familie) mit dabei. Die braucht es auch, denn nachdem Mani das
Heu zu schönen “Riedeln” zusammengeschoben hat, rechen diese die Ecken
und Ränder des Feldes nach – eben überall dort, wo die Maschine nicht
hinkommt. Handarbeit ist immer noch gefragt! Schließlich sollen keine
Heuhäufchen liegen bleiben.

Thea beim Eiheign

Thea beim Eiheign

Sobald Mani das Heu mit dem Ladewagen aufgesammelt hat, fährt er direkt in
die Scheune, wo Hans und Bodo bereits warten. Wirt Hans fährt immer mit
dem Kran und verräumt das Heu sorgfältig im Heulager, welches mit einer
speziellen Belüftung ausgestattet ist.

Wirt Hans beim Kran fahren

Wirt Hans beim Kran fahren

Auf diesem Wege möchten wir uns auch bei den Helfern Herti, Birgit und
Heidi, Hans und Lotte, Bodo und Friederike, Thea und Heidi bedanken!

Bodo beim Heu zuschieben

Bodo beim Heu zuschieben